Dubai`s Architektur

Die Eleganz der Gebäude in Schwarzweiss

Fundstücke - Bildanalyse

Von Redakteur Florien Adler | Schwarzweiss-Magazin

Fotografie - Michael O.A. Klapper


Die Wege zu einer anspruchsvollen Fotografie sind oft sehr verschlungen. Leider führen sie uns Fotografen zuweilen wieder an unsere Ausgangspositionen, zurück zum erfolgreich erprobten Motiv, das ein gewisses Lob garantiert und das man ja auch immer besser in den Griff bekommt. Das ist eine Einbahnstraße, die eigentlich nur zur Stagnation von Kreativität und wirklicher Auseinandersetzung mit Fotografie führen kann. Kreativität beginnt in erster Linie mit der Suche nach neuer Auseinandersetzung, aber auch damit, dass man seine eigenen Positionen überprüft. Neue fotografische Themen können da weiterhelfen, angeregt durch Motive und Bilder von anderen Fotografen. Allzu schnell lehnen viele Fotografen die Arbeiten von anderen Fotografen als zu „banal“ ab. Das geschieht häufig ohne eine Reflexion darüber, was der andere in seinen Bildern eigentlich zu finden hoffte. Das heißt keinesfalls, dass man die Arbeiten anderer Fotografen nicht kritisieren dürfte. Allerdings sollte man so fair sein und genau darüber nachdenken, warum man dien Arbeit ablehnt.

Großer Bericht im Magazin des Tecklenborg Verlags: >> "Schwarzweiss 115"

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Michael O.A. Klapper nahm an einem Aktworkshop in einem Schloss teil. Nun, er schickte und keine der dabei entstandenen Aufnahmen. Er war wohl besonders fasziniert von der Welt der Fundstücke, die sich auf dem Dachboden des Schlosses, zu dem er Zugang erhielt, auftat. Das erste, was in seinen Fotos auffiel, war die Mischung aus Gerümpel aus vergangenen Zeiten, Spinnweben und Staub. Und genau dies bedeutet beste Voraussetzung für Fotos mit interessanten Grauwertabstufungen, wenn sich dazu auch noch Fensterlicht aus trüben Scheiben gesellt.


Worin besteht die Suggestion all dieser Bilder von Michael O.A. Klapper? Nach unserer Meinung in dem meisterlichen Umgang mit allen nur erdenklichen Dunkel- und Hellwerten bis in die Grenzbereiche des Machbaren. Zur Bewältigung der so entstehenden extremen Kontraste benötigt Klapper ein fotografisch sehr sensibles Händchen. Er arbeitet an seinen Bildern, setzt zusätzliche Lichtakzente dort, wo es ihm sinnvoll erscheint. Vor allem aber traut er sich an neue Themen, macht da weiter, wo andere schon lange aufgehört haben.

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